FAQ

 

Kann grundsätzlich jede/r an den Rückenyoga-Kursen teilnehmen?
Ja, solange keine akuten Verletzungen oder Beschwerden dagegen sprechen. Da jede/r für sich bestimmt wie intensiv er/sie in die Übungen einsteigt, können Menschen jeden Alters und auch Yoga-Neulinge jederzeit an den offenen Gruppen teilnehmen. Menschen mit subakuten oder chronischen Beschwerden  können nach Absprache in der Regel ebenfalls gut teilnehmen.

 

Männer und Yoga: passt das?

Selbstverständlich! Yoga wurde ursprünglich von Männern für Männer entwickelt. Von daher macht es durchaus Sinn wenn Männer wieder den Weg auf die Yoga-Matte finden. Da es in meinen Kurs mehr um Kraftaufbau und Stabilität als um forciertes Dehnen geht, werden Männer sich hier eher zuhause fühlen. Aktuell ist der Anteil von Männern und Frauen ziemlich ausgewogen.

 

Wie läuft eine Yoga-Stunde normalerweise ab?
Jede Stunde wird durch eine Anfangsentspannung inklusive bewusster Körper- und Atemwahrnehmung eingeleitet. Danach folgen Übungen zum Lockern der Schultern und eine Atemübung. Zum Aufwärmen praktizieren wir zweimal einen langsamen Sonnengruß bevor es dann in die Asana-Praxis mit wechselnden Übungsschwerpunkten geht. Anschließend folgen Mobilisations- und leichte Dehnübungen und am Ende der Stunde die Endentspannung und eine kurze Achtsamkeitsmeditation.

 

Was steht beim Rückenyoga im Vordergrund?
Bei dieser Yoga-Art stehen das rückengerechte und rückenstärkende achtsame Bewegen an erster Stelle. Ziel ist die kontinuierliche Kräftigung der Rumpfstabilität und die Verbesserung der Körperhaltung und – spannung. Da es sich hierbei um ein Ganzkörpertraining handelt, sind grundsätzlich alle Körperbereiche involviert und werden mit gekräftigt. Parallel dazu wird durch die Integration der Atmung in den Bewegungsablauf der Geist auf das aktuelle Tun fokussiert. Dies kann uns helfen aus dem Gedankenkarussell auszusteigen und besser im Hier und Jetzt bzw. bei uns selbst anzukommen.

 

Was ist der Unterschied zu anderen Yoga-Arten?
Im Rückenyoga werden bestimmte Asanas, die für unsere Wirbelsäule und Gelenke potenziell schädlich sein können, nicht praktiziert bzw. durch modifizierte Kräftigungsübungen ersetzt. Auch das oft überbetonte Dehnen und das Erreichen festgelegter Endhaltungen werden hier nicht gefördert. Stattdessen fließen Übungen aus der Rückenschule und dem funktionalen Training mit ein. Die spirituelle Praxis spielt im Gegensatz zu anderen Yoga-Schulen in meinen Kursen so gut wie keine Rolle.

 

Auf was muss ich beim Üben achten?
Es gilt an erster Stelle Überforderung und Schmerz sowie übertriebenen Ehrgeiz zu vermeiden. Durch wiederholtes Üben entwickeln wir mit der Zeit eine immer bessere Körperwahrnehmung, die uns hilft, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren. Daraus entstehen am Ende ein effektives Üben im eigenen Wohlfühlbereich und echte Freude am Praktizieren. Die Asana-Praxis versteht sich als Studium des persönlichen Bewegungspotenzials und nicht als Streben hin zu einer perfekten Form. Der Nutzen steht hierbei eindeutig über der Form.

 

Sind die Yoga-Stunden esoterisch oder religiös ausgerichtet?
Nein, bei mir steht ein auf Achtsamkeit und auf Selbstwahrnehmung ausgerichteter Ansatz im Vordergrund, der weder esoterisch noch religiös ausgerichtet ist. Einzig das freiwillige Tönen von OM (transzendenter Urklang) und Shanti (Frieden) am Ende jeder Stunde betrachte ich als Reminiszenz an die althergebrachte Yoga-Lehre und als gute Gelegenheit, um unserer Stimme Ausdruck zu verleihen, uns an das große Ganze zu erinnern und um den Frieden in uns und in der Welt zu bestärken.

 

Was ist ursprünglich das Ziel von Yoga?
Yoga ist eine ganzheitliche Methode zur Stärkung, Reinigung und Integration von Körper, Geist und Atem mit dem Ziel, die Bewegungen des Geistes mit der Zeit zur Ruhe kommen zu lassen, so dass durch einen klaren, ungetrübten Geist schließlich der wahre Wesenskern in uns erkannt werden kann. Letztlich geht es darum die Aufmerksamkeit mehr und mehr nach innen zu richten und sich seiner selbst gewahr zu werden. Selbstgewahrsein ist der Schlüssel zur Selbsttransformation. Der Prozess selbst ist hierbei wichtiger als das Ziel.

 

Welche Bedeutung hat das Atmen beim Yoga?
Das bewusste Atmen ist ein wesentlicher Bestandteil der Yoga-Praxis. Angestrebt wird ein ruhiger, gleichmäßiger und zugleich tiefer Atem mit Betonung einer langen Ausatmung. Der Atem strömt dabei durch die Nase ein und aus und gibt in den dynamischen Asanas den Rhythmus für den Bewegungsablauf vor. Dies kann uns helfen, uns mehr und mehr im Moment zu verankern und echte Meditation in Bewegung zu erfahren.

 

Was muss ich mitbringen zur Yoga-Stunde?
Es reicht wenn Du bequeme Kleidung und ggf. ein kleines Handtuch mitbringst. Yogamatten, Sitzkissen – und bänkchen sowie Decken und Augenkissen sind vorhanden.

 

Wie viele Personen können teilnehmen?
Die Yoga-Stunden sind auf maximal 14 Personen ausgelegt.

 

Wie melde ich mich an?
Am besten meldest Du dich über Fitogram oder per SMS zu meinen Yoga-Stunden an. Alle Infos zur Anmeldung findest Du hier.

 

Was kostet es?
Alle Preise und Konditionen findest Du hier.

 

Gibt es Ermäßigungen?
Es gibt teilweise ermäßigte Preise für Schüler, Studenten, Rentner und Arbeitslose.

 

Werden die Yoga-Angebote von der Krankenkasse bezuschusst?

Nein, leider ist dies momentan nicht möglich.

 

 

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